Richtiges Formulieren von Karteikarten

30. November 2009
Hier im Blog haben wir schon einige Tipps zum Lernen mit Karteikarten gegeben. Nachdem das Formulieren der Karten selbst für das weitere Lernen besonders wichtig ist, hier noch einige Hinweise zum Gestalten der Fragen und Antworten der Karten.
Formulierung der Fragen:
  • Grundsätzlich sollten Fragen so formuliert sein, daß sie an sich möglichst wenig Informationen preisgeben.
  • Fragen, die man einfach mit “Ja” oder “Nein” beantworten kann, sind nicht gut geeignet. Hier sollte man umformulieren.
  • Fragen mit sehr ähnlichen Antworten sollten in eine Karte integriert werden. Daneben sollte eine weitere Karte angefertigt werden, die nach den Unterschieden fragt.
  • Fragen müssen immer eindeutig beantwortbar sein.

Formulierung der Antworten:

  • Die Antworten müssen vom Umfang her auf die Karte “passen”. Wenn man eine Karte beispielsweise zu mehr als drei Vierteln füllen würde, sollte man überlegen, ob die Antwort ggf. auf mehrere Karten verteilt werden kann (hier auch Frage(n) anpassen).
  • Grundsätzlich: Antworten möglichst knapp, aber korrekt formulieren.
  • Günstig ist es auch, Verweise zu weiteren Informationen (Referenzen, Titel, Seitennummer, …) anzugeben.

Kreativ zu neuen Ideen

18. Oktober 2009

Brainbirne-150x150 in Kreativ zu neuen IdeenKreativität ist immer wichtig – auch beim Lernen! Die kreative Umsetzung der Lerninhalte, um diese Inhalte geeignet zu gestalten, kann anspruchsvoll sein, und erfordert oft Kreativität. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren kreativen Eingebungen auf die Sprünge zu helfen, Brain-Storming, freie Assoziation, Mind-Mapping, usw.

Allerdings gibt es oft auch allgemeine Barrieren. Kreativitätstrainer Jiri Scherer stellt 3 Kreativitätsbarrieren vor, die es zu überwinden gilt:

  1. Die Suche nach nur einer Lösung (es gibt oft mehrere, bessere Wege zum Ziel!).
  2. Angst (vor Neuem, vor Ablehnung, …)
  3. Die Selbstwahrnehmung (hier der Glaube “nicht kreativ zu sein”).

Also: Mehr Kreativität wagen!

Persönliches Wissensmanagement

12. September 2009

Pwm-150x150 in Persönliches WissensmanagementUnser Blog zielt auch auf einfach anzuwendende Techniken und Methoden zum persönlichen Wissensmanagement. Übergreifend stellt damit persönliches Wissensmanagement ein Selbstführungskonzept dar, das darauf abzielt, Wissensbestände und Lernprozesse eigenverantwortlich und geschickt (effizient und effektiv)  zu handhaben.

Zu den Techniken gehören unter anderem die SQ3R Methode und das Lernen mit Karteikarten. Vor allem letzteres ist eine besonders einfache Möglichkeit, um effektiv zu lernen.

e-learning mit Karteikarten

17. Juli 2009

Neben dem Lernen von Karteikarten auf Papier gibt es auch eine Vielzahl von Computerprogrammen zum Lernen von Karteikarten. Neben der leichten Anwendung, und Änderungsfreundlichkeit, kann man hier auch leicht Lerninhalte (aus-)tauschen. In Kürze werden wir eine Auswahl auf www.12know.org präsentieren.

SQ3R-Methode

26. Juni 2009

Rechnen in SQ3R-MethodeDie SQ3R-Methode bezeichnet eine besonders effektive Lese- und Lerntechnik. Sie kann insbesondere auch als Vorstufe zur Erstellung von Karteikarten dienen, um das extrahierte und zu lernende Wissen festzuhalten.

Die Buchstabenfolge SQ3R steht dabei für die fünf Begriffe “Survey”, “Questions”, “Read”, “Recite” und “Review”:

  • Survey: Im ersten Schritt verschafft man sich einen Überblick über den Text. Überschriften, Aufbau sowie Stichworte werden “gescannt” und bereiten uf den Inhalt vor. Zusätzlich sollte man sich überlegen, ob man schon was zum Thema des Textes weiß.
  • Questions: Im zweiten Schritt wird der Leser selbst aktiv. Ziel hierbei ist, mögliche Fragen zu jedem Abschnitt zu stellen. Durch die Formulierung von Fragen soll die Motivation geweckt werden, konkrete Antworten auf diese Fragen zu finden, und sich natürlich mit dem Thema zu beschäftigen.
  • Read: Nun wird der Text abschnittsweise gelesen. Das Wissen muss mental erfasst und nachvollzogen werden, damit es gespeichert werden kann. Wichtige Keywords sollten dabei hervorgehoben werden. Für die Erfassung von Tabellen und sonstigen “schwierigeren” Materialien sollte extra Zeit eingeplant werden. Wenn Informationen nicht nachvollzogen werden können, muss extra nachgelesen werden.
  • Recite: Nach jedem Abschnitt wird dieser rekapituliert, wiederholt, und reflektiert: Was waren wichtige Keywords? Wie stehen diese miteinander in Verbindung? Jetzt kann man die oben formulierten Fragen beantworten.Nach der Bearbeitung mehrerer Abschnitte sollte das Rekapitulierte schriftlich erfasst werden, z.B. durch Zusammenfassungen, Karteikarten oder Mindmaps.
  • Review: Der komplette Inhalt des zuvor Gelesenen wird wiederholt rekapituliert! D.h. der komplette Text wird jetzt gedanklich reflektiert, nicht nur abschnittsweise wie vorher.

Vorteil der Methode: Nachdem die Erarbeitung des Wissens gut vorbereitet wurde, kann es auch besser gespeichert werden. Die Technik ist universell für viele Wissensbereiche anwendbar.

Nachteil: Die Erarbeitung ist anfangs relativ aufwändig, kann aber durch Übung optimiert werden.

Tipps zum Erstellen von Karteikarten

22. Juni 2009

Hier ein paar Praxistipps zum Lernen mit Karteikarten:

  1. Lernen Sie nur das, was Sie auch schon verstanden haben! Versuchen Sie zunächst den zu lernenden Stoff gut zu verstehen, z.B. im Unterricht oder mittels eines Lehrbuches. Erstellen Sie danach die Karteikarten.
  2. Vernachlässigen Sie die Grundlagen nicht! Erstellen Sie auch Karten zu den Grundlagen des jeweiligen zu lernenden Stoffes ein. Auch wenn die Karten dann vielleicht zunächst (zu) einfach erscheinen – bei der Abfrage in einigen Tagen kann sich das lohnen. Auf einer guten Grundlagen läßt sich leichter Spezialwissen aufbauen.
  3. In der Kürze liegt die Würze! Kurze Fragen, kurze Antworten! Überfrachten Sie die einzelnen Karten nicht mit zu vielen Informationen.
  4. Vermeiden Sie lange Aufzählungen! Mehr als sieben Elemente in einer Aufzählung sind für das menschliche Gehirn sehr schwer zu verarbeiten und zu merken. Erstellen Sie besser mehrere einzelne Karten.
  5. Nutzen Sie Lückentexte! Dies ist eine sehr effektive Methode, die Karten kurz zu halten.
  6. Finden Sie gute Beispiele! Praktische Beispiele erleichtern das Lernen abstrakter Inhalte.
  7. Geben Sie Quellen in den Antworten an! Dies erleichtert das spätere Nachlesen, falls Unklarheiten auftreten.

Lernen mit Karteikarten

17. Juni 2009

180px-Schlagwortkatalog in Lernen mit KarteikartenLernen mit Karteikarten ist “in”. Mit dieser Technik kann man sich leicht auf das Wesentliche konzentrieren, und durch die “Selbstauswahl” bzw. “Selbststeuerung” des Wiederholungsprozesses durch die Karteikarten wird ein effizientes und effektives Lernen ermöglicht.

Das Lernen mit Karteikarten bzw. mit der “Lernkartei” wurde schon 1973 von Sebastian Leitner entwickelt (siehe z.B. hier). Das Grundprinzip besteht darin, bereits gelerntes in längeren Abschnitten zu wiederholen, und noch nicht gewusstes in kürzeren, um die Wiederholungseffektivität zu steigern. Damit wird automatisch “das Richtige” gelernt, was durch Karteikarten leicht umgesetzt werden kann; hierzu müssen nur geeignete Karteikarten erstellt bzw. genutzt werden.

Für das Lernen mit Karteikarten gibt es auch viele Softwarelösungen, vgl. z.B. hier.

Gehirngerechtes Lernen

13. Juni 2009

Ein Klassiker zum Thema “gehirngerechtes Lernen” sind die BücheBildRoll in Gehirngerechtes Lernenr und Publikationen von Vera F. Birkenbihl (www.birkenbihl.de). Hier werden nicht nur die Mechanismen erklärt, wie gehirngerechtes Lernen stattfindet, sondern es werden auch konkrete Techniken vermittelt, wie das ganze umzusetzen ist.

Neben “allgemeinen” Hinweisen gibt es auch “speziellere” Vorgehensweisen, z.B. für’s Sprachenlernen.

1-2know – Lernen zu Wissen!

10. Juni 2009

Wir alle müssen lebenslang lernen. Um das ganze effizient zu gestalten, werden wir hier Lösungen, Rezepte und Vorgehensweisen präsentieren, die dabei helfen. Dabei liegt der Fokus auf einfach anzuwendenden Techniken, und unterstützenden Hilfsmitteln, wie beispielsweise speziellen Lernprogramme und Software.